Die Junge Union bezieht Stellung zum Masterplan der Stadt Achern

Die Junge Union Achern-Sasbach hat sich mit dem Thema Masterplan/Verkehrskonzept für
die Stadt Achern beschäftigt. Sie fordert einen zukunftsfähigen, einzelhandels- und
wirtschaftsfreundlichen, sowie standortfördernden Masterplan, um die Attraktivität der Stadt
Achern auch weiterhin zu gewährleisten.
Dies beinhaltet im Bereich der Hauptstraße weder eine Fußgängerzone noch eine
Einbahnstraße, da es keine adäquaten Ausweichstraßen gibt, die das Verkehrsaufkommen
abfangen könnten.
Die einzig sinnvolle und zugleich umweltfreundliche Maßnahme ist, für einen zügigen
Verkehrsfluss zu sorgen und die tatsächliche Anzahl der Fahrzeuge zu reduzieren. Dazu bedarf
es weder zusätzlicher Tempolimits, da das Verkehrsaufkommen die fahrbare Geschwindigkeit
von sich aus beschränkt, noch mit illusorischen Vorstellungen sogenannter „Shared Spaces“,
welche faktisch mit einer Gleichstellung aller Verkehrsteilnehmer ein riesiges Chaos auslösen
und für Achern überhaupt keinen Sinn machen.
Einzig und alleine die im Masterplan vorgesehene Nordosttangente wäre eine sinnvolle
Möglichkeit, das Verkehrsaufkommen in der Hauptstraße aktiv zu reduzieren und zu einer
wirklichen Beruhigung dieser beizutragen.
Ein weiterer Punkt, der zu einer effektiven Verkehrsentlastung beitragen würde, wäre eine
Seilbahn etwa vom Acherner Bahnhof zur Schwarzwaldhochstraße mit Zwischenstopps in
Sasbachwalden sowie am Beginn der Mountainbike Strecke. Was im ersten Moment utopisch
erscheinen mag, ist in Wirklichkeit nicht so abwegig: Diese Seilbahn wäre nicht nur ein
absoluter Touristenmagnet, hätte einen positiven Einfluss auf das steigende
Verkehrsaufkommen und wäre zugleich ein Vorreiterprojekt für die Stadt Achern und die
gesamte Region.
Darüber hinaus sind ausreichend zentrale und unkompliziert erreichbare Parkmöglichkeiten
wichtig, damit umweltbelastende Parkplatzsuche überflüssig wird. Neben dem Ausschöpfen
digitaler Möglichkeiten wäre es sinnvoll, die Tiefgarage unter dem Rathaus besser zu nutzen.
Etwa mit einer Erweiterung der Tiefgarage und einer damit verbundenen unterirdischen Zuund
Abfahrt über die Wilhelm-Schechter-Straße.
Wer in Zukunft eine attraktive Stadt haben möchte, muss mehr als nur ein paar kleine
Schönheitsreparaturen durchführen und vielmehr vermeintlich Unübliches in die Tat
umsetzen!